Gesundheit – da wollen wir alle dabei sein.

Für Autist*innen und ihre Versorger*innen, Behüter*innen und eben auch Gesundheitserhalter*innen ist es oft ein unermesslich großes Thema und birgt allerhand Baustellen.

Die wichtigsten Bereiche die, wie die Erfahrungen mit vielen großen und kleinen Autist*innen zeigen, durchaus auf Widerstände stoßen sind:

Aufrechterhaltung der Gesundheit

  • Versorgen von Wunden
  • Gesunde Ernährung
  • Zahnhygiene
  • Hygiene allgemein

Genesung, Erholung oder guter Umgang mit/von Leiden und Störungen – die oft mit Autismus einhergehen

  • Verdauungsstörungen
  • Schlafstörungen
  • Epilepsie

Versorgung im Gesundheitssystem

  • Kinderärzt*innen
  • Zahnärzt*innen
  • Augenärzt*innen
  • Krankenhäuser und Kliniken
  • Heilpraktiker*innen

So wie wir Eltern lernen müssen und mussten mit den besonderen Anforderungen und Bedürfnissen unseres Kindes zurecht zu kommen, so muss auch die Gesellschaft erst lernen sich mit dem autistischen Klientel auseinander zu setzen. Ärzt*innen und Einrichtungen die das schon vorbildlich können sind noch eine Seltenheit.

Gemeinsam können wir daran arbeiten dies zu ändern – für unsere Kinder und für eine inklusive offene Gesellschaft.

Hier bist Du gefragt!

 

Ich freu mich über Deinen Erfahrungsbericht! 

Wie macht Ihr das mit dem Zähneputzen / der gesunden Ernährung / dem Versorgen von Verletzung trotz Gegenwehr / etc.?

Welche Gesundheitsthemen sind für Dich ein besonders großes Fragezeichen, oder Dir besonders wichtig?

Welche Ärzt*innen sind dir bis jetzt begegnet, die du besonders kompetent und einfühlsam mit deinem autistischen Kind empfunden hast?

Welche Kliniken / Krankenhäuser würdest du empfehlen?

Welche Ärzt*innen oder Heilpraktiker*innen mit Spezialgebiet Autismus kennst du und würdest du auch empfehlen?

Und was liegt dir sonst noch am Herzen und möchtest gerne anderen Eltern weitergeben?

 

Auch hier ist mir wieder ein wertschätzender und respektvoller Umgang wichtig. Ich weiß, dass wir Eltern und unsere Kinder unzählige furchtbare und unpassende Erfahrungen machen müssen, gerade beim Thema der Gesundheitsversorgung. Wir selbst haben an Stellen, wo die Kompetenz groß an die Fahnen geheftet wird auch unsere Haarsträubenden Erfahrungen gemacht. 

Es darf dafür Platz sein, zum Ausdruck zu bringen, was erlebt wurde und welche Verletzung und Enttäuschung damit einhergeht – ein öffentliches Anprangern mit Namen und Ort etc. soll hier nicht stattfinden. Meine Vision liegt im Konstruktiven und im positive Veränderung bewirken – nicht im Aufzeigen, wer es aller noch nicht gut genug kann. Wohlwissend, dass sich mit schlechten Erfahrungen mehr Bücher füllen ließen als mit Positiven.